Sehnsucht ist mein Begleiter, Verlangen mein Schatten an der Wand

Meine Augen sind geschlossen, dein Bild habe ich vor Augen. Jede Einzelheit deiner schönen Augen, jede Kontur deiner Lippen. Das Glänzen deiner Augen ist frisch, so als hätte ich es erst letztens gesehen. Ich spüre deinen Körper, wenn ich mit meiner Hand in Gedanken darüber streiche. Dein Geruch und wie du schmeckst betört meine Sinne. Stell mir vor, wie du dich an mich schmiegst. Höre wie du atmest, stell mir vor wie du in meinen Armen einschläfst. Vertraut nehme ich deine Hand in meine, küsse dich in deinen Nacken, berühre sanft dein Gesicht. Du nimmst mich mit auf eine Reise die nie zu enden gehen sollte und es doch tat. Hart auf dem Boden der Tatsachen gelandet liege ich auf kalten Fliesen. Doch es tut gut die Kälte und den Schmerz zu spüren. Es hindert mich vollkommen zu versinken. Benommen habe ich erste Schritte gemacht. Zaghaft versucht neue Nähe zu finden. Wärme zu bekommen und wieder zu geben. Beim ersten Versuch konnte ich die Nähe und Wärme nicht aushalten, verglühte fast daran. Suchte Abstand durch Flucht. Verletzte ohne es zu wollen. Konnte es nicht ertragen jemanden an mich heranzulassen. Bei den nächsten Schritten war man sich nah, doch es entstand keine Nähe. Keine Gefühle, keine Sehnsucht nach mehr. Wie in Trance und als ob es eine Pflicht wäre verbrachte man die Zeit. Als ich Nähe zulassen wollte, bekam ich sie nicht zu spüren, sondern fühlte Ablehnung. Schmerzlich vermissend begab ich mich auf eine neue Reise. Zögernd öffnete ich mich und bekam nichts zurück. Wehmütig blicke ich zurück, nur wartend auf den richtigen Moment der dich überstrahlen kann. Doch der Moment ist noch nicht gekommen. Egal wie sehr ich mich bemühe, so habe ich niemand gefunden, der mich an die Hand nimmt und mit mir gemeinsam weitergehen will...

2.10.08 15:15

Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen
Werbung