das hier sind texte, die ich seit 2005 verfasst und in meiner heimatcommunity www.partyfans.com in meinen blog gestellt habe. die reihenfolge der texte ist etwas durcheinander und der großteil ist nicht mehr aktuell. die aktuellen texte werde ich als blogeintrag schreiben... wem die sachen hier nicht passen, sollte nicht mehr weiterlesen... :P



liebe heißt sich fallen lassen,
liebe heißt sich anlehnen können,
liebe heißt dem anderen eine schulter zum anlehnen zu geben,
liebe heißt ganz füreinander da zu sein,
liebe heißt ständig bei dem anderen sein zu wollen,
liebe heißt das leben zusammen zu meistern,
liebe heißt mit glücksgefühlen nebeneinander aufzuwachen,
liebe heißt sich zu berühren und die zeit bleibt stehen,
liebe heißt noch viel viel mehr...



warum?

diese frage stellt man sich leider zu häufig... die antwort darauf? fast
immer keine. manchmal passieren dinge und mein weiß gar nicht warum. warum
man etwas gesagt hat, warum man geschwiegen hat. warum man etwas getan hat,
warum man nur zugeschaut hat. darüber nachzudenken ist oft zwecklos. es
hilft nur eines, aus den situationen zu lernen und sie das nächste mal
besser zu machen. wenn nicht, stellt man sich wieder die gleiche frage... aber
warum?


kreis der gedanken

manchmal kann man keinen klaren gedanken fassen, denkt an viele dinge
gleichzeitig, um dann schließlich doch wieder am ausgangspunkt anzukommen.
wie in einem kreis wiederholen sich gedanken und empfindungen. aus diesem kreis
herauszubrechen ist oft sehr schwer. das positive ist, dass man nach einiger
zeit den kreis erweitert und die gedanken auf einmal weiter kreisen als vorher,
man erkennt doch neue perspektiven und ansichten. manchmal ist es doch nicht so
dumm, sich im kreis zu bewegen, vorausgesetzt man vergrößert den
radius


pain --> bei dsds bin ich leider gescheitert :D

pain won't go away, i feel it in the dark. sun is shining through the rain, i've
to go a long way down. ohhhhhh pain won't go awayyyyyy. so let me go, let me
alone to get my head and feelings clear. i thougt no help is what i need to go
my way, but it's just help i need to go. ohhhhh pain won't go awayyyyyy. i put
my head up to the sky and wonder when i will be there and if i'm able to be
proud of my live then? ohhhhh pain won't go awayyyyy. take me to the place i
belong, there i will feel save! but i don't know where this place should be?!
help me to find this place, though i didn't do anything for you. i'm so sorry,
that i'm to weak... oh lord forgive me please, i'll try to change me and my
live! ohhhhh pain won't go awayyyyy


politische gedanken:

stille. nur knacken von ästen und das leichte rauschen des windes
stören die idylle. der mond kommt zwischen den wolken durch, sein licht
scheint auf die wiese und die bäume. die lichtung wird mehr und mehr vom
mond ausgeleuchtet. ein gefühl von ruhe und frieden strahlt die situation
aus, so als ob nichts schief laufen würde, als ob es keine probleme geben
würde. die kriege der erde scheinen weit weg, menschenverachtende
regierungen scheint es nicht zu geben, keine folterei, keine moderne
menschensklaverei. keine armut, keine kinderarbeit. was ich jetzt will fragst
du? ganz einfach, der text am anfang beschreibt zwar eine idylische situation,
die aber trügt. genauso wie unsere realität trügt. anstatt, dass
unsere politiker sagen wie die lage aussieht, werden nur parolen für die
wiederwahl angestimmt. jeder der offen sagt, was los ist hat keine chance mehr.
was ich damit sagen will ist, viele wollen so ein bild, wie ich es oben
beschrieben haben hören und nicht, wie die wirklichkeit aussieht! und damit
wird sich wahrscheinlich nur sehr langsam etwas ändern! es wird immer
wieder nur weiter rumgeflickt, anstatt mal richtig anzupacken! wollen wir das
wirklich? ich nicht!


schwarz

schwarz ist es um mich. langsam taste ich mich vor, setze einen fuß vor
den anderen. ich strenge alle meine sinne an, um zu spüren wo du dich
befindest. um mich herum ist es laut, der lärm lässt mich dein rufen
nicht klar ordnen. ich höre dich, weiß aber nicht wo ich dich finde.
so taste ich mich weiter durch das dunkle, in der hoffnung, dass du mir
vielleicht einen schritt entgegen kommst, mir zeichen gibst wo du bist...


sehnsucht

die sehnsucht des nicht vorhandenen treibt fantastische blüten der
wünsche und träume. doch was berührt die sinne mehr, eine
sehnsucht zu haben oder schon etwas zu besitzen? sich etwas in allen
einzelheiten auszumalen oder es zu spüren? was treibt mehr an, die
sehnsucht etwas zu besitzen oder es bereits zu besitzen? ist die sehnsucht nicht
der motor des lebens? der motor der uns veranlasst dinge zu tun, die wir
manchmal gar nicht in betracht ziehen würden? kann die sehnsucht aber nicht
auch unser größter feind werden, wenn wir uns immer weiter sehnen
ohne zufrieden zu werden bzw. zu sein? denk mal drüber nach, hast du
nachdem du ein ziel erreicht hast dir nicht ein neues gesteckt? wer die
fähigkeit besitzt mit "ist-zuständen" zufrieden zu leben,
ist diese person dann nicht schon am ziel aller sehnsucht angelangt? zufrieden
mit sich und seinem tun zu sein? auch wenn das nicht der gesellschaftlichen norm
entspricht?


ich muss dich spüren:

lass mich deine wärme spüren, deine hände führen.
mich von dir leiten lassen und mit allen sinnen fassen,
dich berühren und lieben, und vor hitze sieden.
deinem atem lauschen und die ganze energie verbrauchen.
es wird alles ganz warm, mit dir im arm.
ich bin dir nah, ganz klar,
wir bleiben für immer verbunden durch die wunden
die uns zu verbündeten machen und über uns wachen,
bis wir im tode vergehn um uns im himmel wiederzusehn



werde ich dich treffen?

ich weiß nicht wie du heißt, noch wer du bist. wo du her kommst,
noch wo du hingehst. ob ich dich treffen werde, oder ob wir an einander
vorbeilaufen. ob wir ein wort miteinander sprechen werden, oder nicht. doch ich
weiß, dass ich den blick in deine augen vermisse. ich vermisse deinen atem
in der nacht, deinen schläfrigen blick am morgen. ich vermisse dich in
meinen armen zu haben, deine wärme zu spüren. dich im regen zu
küssen, im sturm zu schützen. ich fühle die blinde vertrautheit
unserer bewegungen, ohne einander im dunkeln zu sehen finden wir die hand des
anderen. greifen sie, halten sie fest und fühlen uns sicher und geborgen.
das licht geht an und ich bin allein.



sonne:

Du bist der Sonnenschein der den morgendlichen Bodennebel durchdringt, umrahmt
von einem kräftigen Morgenrot, dass die Vögel jauchzen und zwitschern
lässt -

Die Luft fühlt sich rein und klar an, wird langsam durch dich
erwärmt. Der Tag nimmt voller Kraft und Energie seinen Lauf, du strahlst
ihn an, schenkst ihm sein Leben, das Wachstum und die Blüte. Du wärmst
den Boden und die Luft, alles ist so angenehm erwärmt, man möchte ewig
verweilen in dieser Idylle. -

Langsam gehst du unter, die Nacht beginnt. Du bringst den Mond zum Leuchten,
die Nacht entfaltet ihre ganze Pracht. Die blinde Vertrautheit herscht nun,
zarte Schatten wirft das Licht des Mondes, man fühlt sich geborgen und
sicher, du gibst uns die Orientierung und das Vertrauen in der Dunkelheit, das
Vertrauen dich am nächsten Tag wiederzusehen...



eingeschlossen:

ich gehe nach rechts, wand. ich geh nach links, wand. ich taste mich vorsichtig
nach hinten, auch wand. ich schaue vor mich, ebenfalls wand. der boden auf dem
ich stehe is ebenfalls massiv, zum glück... es bleibt nur ein ausweg, der
ausweg ist nach oben zu klettern. doch wie klettert man ohne hilfsmittel aus
dieser aussichtslosen situation nach oben? ohne leiter und seile?

die leiter insgesamt ist die zeit, die zeit hilft zu vergessen, zu begreifen,
abzuschließen. jeder tag ist die möglichkeit eine neue stufe
höher zu klettern, dem ziel der freiheit entgegen. gestärkt und
ermutigt wird man durch die freundschaft und durch neues vertrauen. die
freundschaft und vertrauen sind wie ein unsichtbares seil, das einem die
sicherheit gibt weiter zu steigen, sich aus der enge des raumes zu befreien um
schließlich am ende der leiter befreit und ohne zwang der vergangenheit
seinen eigenen weg gehen zu können! ich bin am anfang der leiter, ich werde
stufe für stufe nach oben klettern.



schmerz:

oh du tiefer schmerz, du holst mich in die realität zurück, ohne dich
würd ich in der irrealen traumwelt verschwinden und mich von den wellen der
wünsche treiben lassen, ohne auch nur zu merken, dass die wellen versuchen
mich in den schlund der lethargie zu schleudern. der schmerz aktiviert mein
bewusstsein dinge wahrzunehmen, die ich vorher nie gesehen habe und die ich
schon vergessen hatte, er lehrt mich aber auch mich nach dingen zu sehnen, die
so unerreichbar sind, dass sie schon in den gedanken verschwimmen. der schmerz
versucht weitere verletzungen abzuwenden und schneidet immer tiefer hinein, er
kann durch nichts betäubt werden, wobei er selbst betäubung ist. ich
kann ihn allein nicht überwinden, doch um ihn zu besiegen muss ich ihn
überlisten. doch der schmerz verhindert mich verbündete zu suchen,
wenn sie mich nicht von selbst finden...


alles richtig gemacht?

es gibt momente im leben, da stellt man sich und alles in frage, man fragt sich
nach dem sinn von allem. überprüft das eigene leben, die eigenen
entscheidungen und erlebnisse. sucht nach antworten und lösungen. doch man
findet keine perspektiven, keine zukunft, ist kraftlos machtlos in sein
schicksal eingebunden. da gibt es nur augen zu und durch oder einen anderen
ausweg wählen. doch der andere ausweg ist nicht die lösung. ohne die
kraft von freundschaft und die erinnerung an gute zeiten hat man verloren. ich
hoffe, dass ich beides nie verlieren werde.



gefühle:

ich habe mal in einträgen über gefühle gesprochen, dass ohne
gefühle das leben nicht lebenswert wäre. im moment stelle ich mir die
frage, wie gefühle unsere entscheidungen beeinflussen und ob wenn man seine
entscheidungen nach gefühlen trifft dann immer richtig sind oder nicht? ...
ich weiß es nicht, aber ich glaube, dass man entscheidungen nur dann im
nachhinein als korrekt einstuft, wenn man mit all seinen gefühlen dahinter
steht! auch wenn es konsequenzen hat und man sich trotzallem nicht gut
fühlt?


gefühle sind manchmal seltsam,
gefühle sind manchmal schön,
gefühle sind manchmal schlecht,
gefühle sind manchmal unberechenbar,
gefühle sind manchmal impulsiv,
gefühle sind manchmal grausam,
gefühle sind manchmal alles,
gefühle sind manchmal nichts,
gefühle sind manchmal hart,
doch ohne gefühle wäre es ein scheiß leben! dann kann man auch
gleich tod sein, oder?




"Wenn dein Leben leer ist, fülle es mit Liebe. Liebe so gut du kannst,
liebe, wen du kannst, liebe was du kannst. Aber liebe immerfort. Mache dir
keine Gedanken über deine Gründe, denn Liebe ist Selbstzweck. Sei
nicht traurig, wenn deine Zuneigung nicht erwidert wird. Die Liebe ist sich
selbst Lohn genug"

hab diesen text zugespielt bekommen und er regt mich doch sehr zum nachdenken
an! hat er einen sinn, ist er realistisch? würde das dann heißen,
dass wir uns nur selbst betrügen? ich glaube nicht, dass wir uns mit der
liebe selber betrügen! ich glaube aber doch, dass der text etwas wahres
enthält, denn wer liebt der fühlt und wer fühlt der lebt oder?
stell dir mal ein leben ohne gefühle vor, total kalt und klinisch rein...
wäre das ein leben? für mich nicht!



kann man einen menschen in eine schublade stecken?

wie komm ich aus einer schublade, in die mich manche leute gesteckt haben
wieder raus? will ich das überhaupt?

diese fragen geistern mir zur zeit durch den kopf. ich kann sie nur für
mich beantworten: nein, man kann keinen menschen in eine schublade stecken!
warum versuchen wir dann doch uns immer eine meinung über andere zu bilden
und halten an dieser meinung fest? ich weiß es nicht...

aber eines ist sicher, wir sollten versuchen den anderen so gut wie
möglich kennen zu lernen! jeder hat verborgene und damit auch interessante
seiten, die wahrscheinlich dann gar nicht dem bild entsprechen, das man sich
vorher gemacht hat!





hast du auch eine meinung dazu? schreib sie mir, freu mich über
anregungen!
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